Volleyball: Waldseer Bioenergie entzieht sich jeglicher Dunkelflaute

Adventskalenderzeit in Waldsee. Was würde sich wohl hinter den Spieltagstürchen fünf und sechs verbergen? Uuuuhhhhhh, Bitterschokolade – die Kampfbienen Mundenheim und Dannstadter Höhe sind Teams gegen welche die Draufhauers bisher noch nie im Ligabetrieb gewinnen konnten. Würde Waldsee die Rute rausholen können oder würde es einen auf den Sack geben? Oder gar zwei?

Waldseer Höhen, Dannstadter Tiefen

Showdown beim VTV Mundenheim. Positiv gestimmte Draufhauers mussten zuerst gegen Dannstadt ran. Quiet, please, Waldsee hat Angabe. Metalmike serviert 10 Gute zum schnellen 10:0. Da hat sich wohl jemand bei der Black Week eine Heißluftfritteuse gegönnt. Mit dem klassischen Waldseer Kaltstart hatte das aber mal so richtig gar nichts zu tun. Obwohl Dannstadt in Folge zu ein paar Punktgewinnen in der Lage war, blies ihnen ein eiskalter Höhenwind ins Gesicht. Spielfreudige und gut drauf seiende Draufhauers brachten den ersten Satz mit 25:11 ins Ziel. Von Besinnlichkeit bei den Draufhauers keine Spur, denn auch der zweite Satz ging fehlerarm mit 25:13 an die richtige Mannschaft. Zeit den Sack zuzumachen. Waldsee schickte einen frischen Satz Knecht Ruprechte ins Feld, allerdings hatten die Dannstadter Rentiere auch frisch gegrast. Der dritte Satz war deutlich enger, ohne, dass sich eine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil herausspielen konnte. So kam es letztlich auf den last minute Nikolaus an, der den dritten Satz mit 25:23 in die Stiefel der Waldseer legte. Was für eine Leistung! Oh, Du Fröhliche.

Das zweite Spiel des Tages ging mit 3:1 an Mundenheim, obwohl sich Dannstadt mit einem rekordverdächtigem 32:30 den 3. Satz gesichert hatte und es deshalb nochmal spannend gemacht hatte. Nun galt es den winterschläfrigen Kampfbienen im dritten Spiel den Stachel zu ziehen.

Honigsüßer zweiter Gang ohne Gewissensbisse

Trotz einer gut aufgelegten Oberdrohne Matthieu hielten die Draufhauers lange Zeit einen konstanten Vorsprung zwischen vier und sechs Punkten, welcher am Ende mit 25:14 zum ersten Satzgewinn versüßt wurde. Läuft.
Im folgenden Satz ergab sich ein ähnliches Bild. Spielstarke Draufhauers erarbeiteten sich einen Vorsprung, welcher am Ende des Satzes mit 25:16 in Zählbares verwertet werden konnte. Läuft noch immer. Im dritten Satz waren die Kufen der Waldseer ein wenig vereist. Beim Stand von 10:15 für den VTV wurden alle Waldseer Nikoläuse angehalten Ihre Bärte und Mützen zu richten und tatsächlich, bei einer eigenen 18:16 Führung nahm der VTV eine Auszeit. Für die Waldseer das klare Zeichen, dass bei Mundenheim nicht mehr so viele Plätzchen auf dem Teller waren. Die Waldseer besuchten jedes Haus und eine sehr gute Angabenserie von Eb beschloss den Einsatztag mit 25:19 für die Waldseer Wichtel. Zwei klare und dominante Siege an einem Spieltag, welche es in der Form bisher für Waldsee selten, bis nie, gegeben hatte. Dass der Nikolaus noch nie ein Osterhase war wusste bereits Uli Hoeneß, aber ob der Nikolaus vielleicht ein Christkind sein könnte werden wir dann nächste Woche beim Heimspieltag in Waldsee erfahren. Mit der Leistung von heute wird da mit den Draufhauers zu rechnen sein!